Das Spiel Architekton hat eine sehr
schöne Grundidee, leidet
aber unter zwei massiven Problemen: Zum einen hängt der Spielausgang
sehr vom Kartenglück
ab, zum
anderen endet das Spiel fast immer vorzeitig, so dass es zu der an sich
sehr
interessanten Endwertung gar nicht erst kommt.
Daher gibt es von mir diese Variante:
Die Regeln gelten komplett wie gehabt, nur die Zwischenwertungen – d.h.
die Wertungen, die erfolgen,
wenn ein Gebäude von
vier Landschaften umgeben ist – werden anders gehandhabt:
- Stimmen alle vier Seiten der Gebäudetafel mit ihren
benachbarten
Landschaftstafeln überein, bekommt der Besitzer des Hauses weiterhin 1
Punktechip.
- Bei einer unpassenden Seite passiert gar nichts.
- Bei zwei unpassenden Seiten verliert der Besitzer des Hauses 1
Chip.
- Bei drei unpassenden Seiten verliert der Besitzer des Hauses 2
Chips.
Jetzt wird das Spiel erst richtig taktisch, denn die Spieler erhalten
bei der Endwertung nochmal in etwa die Anzahl
an Punkten, die sie schon als Chips während des Spiels gewonnen haben.
Und vor allem kommt es jetzt überhaupt erst zu einer
Endwertung, weil es weniger attraktiv ist, dem Gegner ein Gebäude
"kaputtzumachen".
Leider können jetzt die Chips knapp werden, weil dem Spiel nur
acht Stück beiliegen. Wird ein weiterer Chip benötigt, muss einfach
jeder Spieler
einen oder zwei Chips abgeben, so dass wieder zwei bzw. vier Chips zur
Verfügung stehen.
Da es leicht zu einem Unentschieden kommen kann, gibt es folgende
Gewinnvoraussetzungen:
1. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten (Chips +
Häuser in einer Gruppe)
2. Bei Gleichstand gewinnt der Spieler mit den meisten Häusern
auf dem Spielfeld.
3. Bei erneutem Gleichstand gewinnt der Spieler mit den meisten Chips.
4. Herrscht immer noch Gleichstand, gewinnt der Spieler, der die
meisten Häuser vom Spielfeld herunternehmen musste, weil nur eine oder
zwei Landschaften angrenzten.
5. Gibt es immer noch einen Gleichstand, wird das Spiel unentschieden
gewertet.
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2007
Letzte Änderung: 22. März 2010