
Diamonds Club
Ein
Spiel
von Rüdiger Dorn
erschienen im Ravensburger
Verlag
Das Spiel krankt an
dem Problem, dass die "Waldstrategie" übermächtig
ist.
Die
Waldstrategie sieht so aus, dass man die Entwicklungsleiste "Wald" auf
die
höchste Stufe bringt (mit der ?-Entwicklung kein Problem) und bei jeder
Gelegenheit Wälder kauft. Wälder sind
billig (man kann sie, wenn man schnell genug ist, für 2 bzw. 3
beliebige Edelsteine kaufen), so dass man durchaus auf acht Wälder
kommen kann. Wenn jeder davon 6 Punkte wert ist, ist man quasi
nicht mehr einzuholen. Abgesehen von Wäldern kauft man praktisch nur
die für die drei Pflichtfelder benötigten Landschaftsplättchen, und
eventuell ein weiteres Bauwerk, um eine Bonuskarte zu erfüllen.
Daher gibt es
die folgenden Varianten:
1.
Diamanten-Variante
Wenn man Wälder kauft, muss mindestens einer der Edelsteine, die man
dafür ausgibt, ein Diamant sein.
Dadurch wird
verhindert, dass ein Spieler zu viele Wälder kauft. Gleichzeitig muss
er
dafür sorgen, dass er Diamanten bekommt, und kann daher nicht seine
ganze Kraft auf die Erhöhung des Wald-Entwicklung setzen.
2.
Siegpunkt-Variante
Das höchste Feld auf der Entwicklungsleiste "Wald" bringt nur 5
Siegpunkte pro Wald, dafür 2 Bonuspunkte (ebenso wie das vorletzte Feld
auf der
Entwicklungsleiste "Geld").
Auf diese Weise sind Wälder immer noch wertvoll, aber doch wenigstens
etwas gebremst.
Keinesfalls sollte man beide Varianten kombinieren – jede für sich
bedeutet schon eine ausreichende Schwächung der Waldstrategie.
Andernfalls bringen die Wälder überhaupt nichts mehr, was ja auch nicht
gewollt ist.
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2010 –
Letzte Änderung: 28. Juli 2010